Gebäudeeinmessungen für das Liegenschaftskataster


Gemäß dem Gesetz über die Landesvermessung und das Liegenschaftskataster im Land Brandenburg (VermLiegG) ist jeder Bauherr verpflichtet, sein Gebäude für das Liegenschaftskataster einmessen zu lassen (§15 VermLiegG). Das Katasteramt erhält von jeder Baufertigstellung eine Meldung und überwacht die Einmessungspflicht. Der Auftraggeber erhält hierbei vom Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur nur die Bestätigung, daß das Gebäude eingemessen worden ist. Den Nachweis des Gebäudes im Liegenschaftskataster erhält der Bauherr dann vom Katasteramt in Form von Auszügen aus der Katasterkarte und dem Liegenschaftsbuch. Diese Angaben werden automatisch in das Bestandsverzeichnis des Grundbuchs mit übernommen.Sofern möglich sollte diese Einmessung aus Kostengründen bereits mit der Einmessung nach § 68 (3) Bauordnung erfolgen (sofern der endgültige Gebäudeumriß zu diesem Zeitpunkt erkennbar ist).
Die Kosten der Gebäudeeinmessung richten sich nach der „Gebühren- und Kostenordnung für das Kataster- und Vermessungswesen im Land Brandenburg (Vermessungsgebühren- und Kostenordnung – VermGebKO)“ vom 22. Juli 1999 (GVBl.II S. 441) geändert durch Verordnung vom 12.1.2004 (GVBl. II S. 107). Diese sieht als Berechnungsgrundlage den Wert des fertiggestellten Gebäudes, d.h. beim Neubau die Baukosten einschl. Bauneben- und Planungskosten vor.

Vermessung im Land Brandenburg